Chronik - die Jahre 1946 bis 1969

Im Frühjahr 1946 aber regten sich bereits wieder die ersten Lebensgeister der Sportbewegung in Raigering. Einige Aktive traten an unseren späteren Ehrenkassier Michael Dürrmann und an den Sportkameraden Georg Bauer heran mit der Bitte, den Verein wieder ins Leben zu rufen. Die damalige Militärregierung betraute Michael Dürrmann zunächst mit der kommissarischen Leitung des SVR. Kaum überwindbare Schwierigkeiten warteten auf ihn und seine unentwegten Helfer. Unter schwierigsten Bedingungen machte man sich daran, das Spielfeld am Kellerhölzl wieder herzurichten.

Am 22. September 1946 konnte der Spiel betrieb wieder aufgenommen werden. Die erste Vereinsführung nach dem Krieg setzte sich folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzender und Kassier: Dürrmann Michael
2.Vorsitzender: Bauer Georg
Schriftführer: Irlbacher Ernst
Spartenleiter: Wiesner Michael
Ausschussmitglieder: Hösl Alfred, Erras Franz, Mitterberger Hans.

Michael Dürrmann leitete den Verein bis zum Jahre 1950, welcher nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs in die B-Klasse 1 eingestuft worden war. In der Generalversammlung am 12. März 1950 wurde Josef Gleixner zum 1. Vorsitzenden und Michael Wiesner zum Spartenleiter gewählt. In der Saison 1950/51 wurde der Aufstieg in die A-Klasse geschafft.

Unter der Führung von Josef Gleixner wurde im Jahre 1951 mit dem Bau eines neuen Sportplatzes begonnen. Nach viel Mühe und Eigenleistung konnte am 1. August 1953 das Sportgelände am "Alten Schloß" eingeweiht werden. 1955/56 schaffte man unter dem 1. Vorsitzenden Hans Kölbl und Spartenleiter Fritz Blümlein den Aufstieg in die Bezirksliga Oberpfalz. 1956 wurde ein behelfsmäßiges Sportheim mit Umkleidekabinen errichtet, in das alsbald auch eine Duschanlage eingebaut wurde.

Nach zweijähriger Zugehörigkeit zur Bezirksliga erfolgte am Ende der Saison 1957/58 der bittere Abstieg in die A-Klasse. Auf dem Gebiet des Breitensports unternahm der Verein die ersten Gehversuche mit der Gründung einer Tischtennissparte mit Georg Schwantner als Spartenleiter. Infolge Raummangels wurde diese Sparte 1965 wieder vom Spielbetrieb zurückgezogen und aufgelöst. Vereinsintern fanden sich auch Freunde des Faustballsports zusammen. Unter der Regie des langjährigen Spartenleiters Willi Hofmann wurde 1967 der Wirtschaftsraum der Sportheimbaracke erheblich vergrößert und verschönert.

Nach fast achtjährigem Vorsitz durch Hans Kölbl, der den Verein von 1954 bis 1962 leitete, übernahm Karl Birner dieses Amt bis zur Generalversammlung im November 1965. In dieser Versammlung wurde Christof Schober zum 1. Vorsitzenden gewählt. Aus Anlass des bevorstehenden 40-jährigen Gründungsfestes übernahm am 25.11.1967 Ferdinand Neumüller die Vereinsführung. Im Juni 1968 wurde im Rahmen einer groß angelegten Festwoche die 40-Jahrfeier begangen.

1968 erfolgte unter der Regie des damaligen 2. Vorsitzenden Hans Riß die Erstellung eines Trainings- und Ausweichplatzes auf dem Gelände des ehemaligen Kummertweihers. 1969 erfolgte mit dem Abstieg in die B-Klasse ein sportlicher Tiefpunkt, der jedoch ein Jahr später bereits wieder überwunden war, da der SVR aufgrund einer Änderung der Spielordnung als Tabellenzweiter wieder in die A-Klasse zurückkehren konnte. 1969 wurde erstmals eine gründliche Renovierung des Hauptspielfeldes erforderlich. Großen Einsatz zeigten bei den beiden genannten Vorhaben neben Hans Riß auch die Sportkameraden Willi Riß, Ludwig Dietl, Josef Träxler und Josef Gimpl.