Chronik - die Jahre 1970 bis 1981

1970 wurde Christof Schober erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. In der gleichen Versammlung wurde erstmals Hans Meier zum Jugendleiter gewählt. Unter Schobers Leitung entschied sich die Mitgliederversammlung mehrheitlich für den Bau eines neuen Sportheimes. Nach erteilter Baugenehmigung wurde am 26. November 1970 ein Bauausschuss gewählt, dem folgende Mitglieder angehörten: Hans Riß, Josef Gimpl, Karl Birner, Christof Schober, Ferdinand Neumüller und Willi Hofmann. Der erste Spatenstich erfolgte am 27. März 1971 und unter der Regie von Hans Riß gingen die Arbeiten flott voran, so dass am 23. April 1972 die feierliche Einweihung stattfinden konnte.

Nachdem durch die ehemalige Gemeinde Raigering eine Turnhalle errichtet worden war, wurde der Verein wiederum auf dem Gebiet des Breitensports tätig und gründete am 2. Oktober 1971 eine Damengymnastikabteilung unter der Obhut von Frau Edeltraud Hösl und Frau Gerda Pinzenöhler als Spartenleiterin. 1972 konnte die AH-Mannschaft ihr 10-jähriges Bestehen feiern. Höhepunkt war ein vom ehemaligen AH-Betreuer Manfred Schwientek organisiertes Freundschaftsspiel gegen die AH-Elf des l. FC Nürnberg, in der auch der unvergessene Max Morlock mitwirkte. Als Folge der Gebietsreform erfolgte die Aufnahme des SVR. in den Stadtverband für Sport am 1. April 1973.

Im Frühjahr des Jahres 1973 gab Spartenleiter Josef Heldmann sein Amt ab und von nun an fungierte Martin Platzer auf diesem Posten bis zur Generalversammlung im Januar 1988. Sein Nachfolger wurde Klaus Hofmann. Am 04. Januar 1974 übernahm Ehrenmitglied Willi Hofmann die Leitung des Vereins als 1. Vorsitzender. In seiner Amtszeit erfolgte die Gründung der Eisstocksparte am 05. Oktober 1976 mit Willi Riß als Spartenleiter, Hans Riß als Schriftführer und Hubert Walz als Kassier. Am 09. Juli 1977 konnte die neue Asphaltanlage mit zwei Bahnen eingeweiht werden. Bald wurde eine dritte Bahn hinzugebaut.

Im Fußball musste nach vier Jahren A-Klassenzugehörigkeit wiederum der Abstieg in die B-Klasse hingenommen werden. Im zweiten Anlauf gelang der Mannschaft unter Trainer Wolfgang Bäumler der Wiederaufstieg. Am 10. Juli 1976 konnte der unter der Federführung des SVR in Zusammenarbeit aller örtlichen Vereine errichtete Kinderspielplatz eingeweiht und der Stadt Amberg übergeben werden. Das Jahr 1977 stand bereits ganz im Vorzeichen des bevorstehenden 50-jährigen Bestehens.

Am 30. Januar 1978 wurde unter dem Vorsitz von Willi Hofmann ein Festausschuss gebildet, dem neben dem Vereinsausschuss noch folgende Mitglieder angehörten: Hans Riß, Christof Schober, Josef Gimpl, Ferdinand Neumüller, Karl Birner und Richard Lengfelder jun. Hans Riß wurde zum Festausschussvorsitzenden gewählt, Willi Hofmann zum Stellvertreter. Umfangreiche Vorkehrungen wurden getroffen, die ausschlaggebend waren für den gelungenen Verlauf der Festwoche, die in der Zeit vom 30. Juni - 08. Juli 1978 abgehalten wurde. Höhepunkt der Veranstaltungen waren der Fackelzug, der Kommersabend mit zahlreichen Ehrungen verdienter Mitglieder, das Fußballpokalturnier oder Heimatabend und der Abschlussball im Pfarrsaal.

Um den Verein in der Öffentlichkeit und auch in der Gemeinschaft der örtlichen Vereine besser repräsentieren zu können, wurde anlässlich der 50-Jahrfeier auf verschlag von Ehrenmitglied Hans Riß ein Banner beschafft, dessen Weihe im Rahmen des Festgottesdienstes durch Hl. Geistl. Rat Meckl vorgenommen wurde. Sportlich brachte das Jubiläumsjahr nicht ganz den erwarteten Erfolg, da die 1. Mannschaft im Entscheidungsspiel gegen den TV Sulzbach mit 5:2 Toren unterlag und sich mit dem 2. Tabellenplatz zufrieden geben musste.

1979 wurde schließlich die Meisterschaft in der A-Klasse erreicht, man scheiterte jedoch bei den Aufstiegsspielen am FC Furth i.W. und dann in einem Wiederholungsspiel am TSV Parsberg. Am 20. Dezember 1979 fand im Sportheim die Gründungsversammlung der Tennisabteilung statt. Als Spartenführung wurden gewählt: Norbert Erras als Spartenleiter, AIwin Gutwein als Kassier und Dr. Günther Baumer als Schriftführer. Nachdem die Standortfrage zunächst umstritten war, entschied man sich schließlich für das Gelände des aufgelassenen Teils des Sterkweihers und begann mit den Vorbereitungen zum Bau der zwei Tennisplätze. Zum Jahresende 1980 erklärte der 1. Vorsitzende Willi Hofmann überraschend seinen Rücktritt, nachdem er den Verein fast sieben Jahre mit großem Engagement geführt hatte. Nachfolger wurde in der Jahreshauptversammlung im Januar 1981 der bisherige 2. Vorsitzende, Georg Schwantner. Für das Amt des 2. Vorsitzenden stellte sich zunächst niemand zur Verfügung. In der Versammlung im März 1981 erklärte sich Ehrenmitglied Hans Riß bereit, diese Funktion zu übernehmen. Wie wertvoll der Entschluss dieses Sportkameraden für den Verein war, sollte sich durch die Entwicklung der folgenden Jahre zeigen.